Pflege Sessel - Entscheidungshilfen

18.05.2018 17:13

Wir beschreiben das Thema Pflegesessel,Rehasessel,

mit Aufstehhilfe oder Therapiesessel etwas näher.

 

Zuschüsse-Ihre Kasse kann nach Rücksprache eventuell einen Zuschuß für Ihren Kauf eines Pflegesessels zahlen.

Nach der Verschreibung durch den Arzt,

wenden Sie sich dann an die Krankenkasse.

Wir haben :

Pflegesessel, Rehasessel,

Reha-Pflegesessel,

Pflege Rehasessel,

Therapiesessel,Transportsessel.

Diese sind mehr funktionell und wohnlich gestaltet.

Die Verbindung aus Komfort, Wohnlichkeit und Funktionalität

bieten nur Pflege-Reha-Therapie-Sessel von Fitform.

Einige Kunden berichten uns, dass Sie Zuschüsse von Ihren Kassen erhalten haben.

Dies war aber immer Verhandlungssache mit den Kassen und sollte vor einem evtuell

Kauf mit den Kassen abgestimmt werden.

Die Pflegeversicherung wurde zum 01.01.1995 eingeführt.

Das Pflege-Versicherungsgesetz (PflegeVG) wurde als 11. Buch in das

Sozialgesetzbuch (SGB XI) eingegliedert.

Die Leistungen unterteilen sich im Wesentlichen in Leistungen zur häuslichen

Pflege und Leistungen zur stationären Pflege.

Die Leistungen für häusliche und stationäre Pflege

müssen bei Ihrer Pflegekasse,

die Ihrer Krankenkasse angegliedert ist, beantragt werden.

Sie benötigen ein ausführliches Attest Ihres Arztes,

in dem der therapeutische & medizinische Nutzen

des Sessels speziell für Sie nachgewiesen wird.

Mitglieder einer gesetzlichen Krankenkasse können deshalb

den Reha-Pflege-Therapie-Sessel

als Hilfsmittel nach §31 Abs. 1 Nr. 3 SGB IX beantragen.

Behinderte Menschen, die nicht Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse sind,

können  den entsprechenden Antrag nach §§53,54 SGB XII iVm mit §§26, 31 SGB IX

auch beim zuständigen Sozialamt  stellen.

 

Wichtig-Achtung :

Bei Ablehnung des Sessels durch die Krankenkasse

bitte immer in den Widerspruch gehen !

Ein ständiges telefonisches Nachfragen

kann auch hilfreich sein,

wenn Mitarbeiter der Krankenkassen

in Ihrem täglichem Arbeitsablauf

oft unterbrochen werden,

weil die Vorgaben

(das gewünschte Ziel der Geschäftsführung)

dadurch nicht eingehalten werden können.

 

 

Gesetzliche Grundlage für den Zuschuss:
Die gesetzliche Grundlage für den Zuschuss ist der Anspruch auf die Versorgung

des Pflegebedürftigen mit Pflegehilfsmitteln und technischen Hilfen nach

§ 40 SGB XI (27.12.2003 (BGBl. I S. 3022).

Insbesondere der Paragraph 4 regelt die Höhe des Zuschusses :
"Die Pflegekassen können subsidiär finanzielle Zuschüsse für Maßnahmen

zur Verbesserung des individuellen Wohnumfeldes des Pflegebedürftigen gewähren,

beispielsweise für technische Hilfen im Haushalt,wenn dadurch im Einzelfall die

häusliche Pflege ermöglicht oder erheblich erleichtert oder eine möglichst

selbständige Lebensführung des Pflegebedürftigen wiederhergestellt wird.

Die Höhe der Zuschüsse ist unter Berücksichtigung der Kosten der Maßnahme

sowie eines angemessenen Eigenanteils in Abhängigkeit von dem Einkommen

des Pflegebedürftigen zu bemessen.

”Für generelle weitere Informationen zur Pflegeversicherung empfehlen wir Ihnen

den kostenlosen "Ratgeber zur Pflege : Alles,was Sie zur Pflege wissen müssen"

des Bundesministerium für Gesundheit.