Revilax Sessel Modelle bei unterschiedlichen Krankheitsbildern

Mit einem REVILAX Sessel kann man eine Hilfsstellung geben. 

Ein REVILAX Sessel ist eine Mobilitätshilfe bzw. ein Hilfsmittel die 

beim Positionswechsel (aufrichten, hinsetzen, umsetzen) behilflich sein kann. 

Ein räumlicher Personentransfer innerhalb der Wohnung ist auch möglich.

Dazu muss das Sesselmodell über Rollen und zwei Schiebegriffe verfügen.

Mit dieser Transferhilfe wird die Betreuung der zu pflegenden Person

auch für Angehörige möglich.

Alle Sessel-Modelle der Firma REVILAX können mit diesem Unterbau für den 

Außenbereich und Akkus für die jeweilge Sesselverstellung ab sofort auf Wunsch 

auch versehen werden.

Die häufigsten Krankheitsbilder sind:

Arthrose

Die Arthrose ist eine schmerzhafte Gelenkerkrankung.

Sie entsteht, wenn der Gelenkknorpel irreparabel geschädigt wird. 

Mit konservativen Therapien oder einer Operation lassen sich die Beschwerden des 

Gelenkverschleißes deutlich verringern.

Arthrose-Stadien

Mediziner unterscheiden je nach Ausmaß des Verschleißes verschiedene Arthrose-Stadien:

  • Stadium 1: Der Gelenkknorpel sieht noch glatt und relativ gesund ist, ist aber verdickt und strukturell verändert. Die Gelenkinnenhaut kann gereizt sein.
  • Stadium 2: Die Knorpeloberfläche ist uneben und aufgefasert.
  • Stadium 3: Die Knorpelschicht ist verdünnt, der Gelenkspalt verschmälert. Erste Veränderungen des benachbarten Knochens sind erkennbar.
  • Stadium 4: Die Knorpelschicht fehlt stellenweise komplett. Der Knochen weist Verdichtungen (subchondrale Sklerosierungen) und Ausziehungen (Osteophyten) auf.

Fibromyalgie

Fibromyalgie gehört zu den Schmerzsyndromen. 

Typisch sind tiefe Muskelschmerzen in verschiedenen Körperregionen. 

Hinzu kommen Erschöpfung, Konzentrations- und Schlafprobleme. 

Die Ursachen der Krankheit sind noch nicht bekannt, möglich ist aber eine gestörte Schmerzverarbeitung.

Die Behandlung ist schwierig, da gängige Schmerzmittel versagen. 

Informieren Sie sich hier über Symptome, Therapie und mögliche Auslöser von Fibromyalgie!

  • Symptome: tiefe Muskelschmerzen, Missempfindungen, schmerzhafte Druckpunkte, Erschöpfung, reizdarmähnliche Beschwerden, Depressionen, Ängste
  • Schmerzmittel: Opioide, Kortison oder nicht-steroidale Entzündungshemmer wie Paracetamol, Ibuprofen, Acetylsalicylsäure wirken kaum oder gar nicht
  • Behandlung: Bewegung, Wärmetherapie, Psychotherapie, Antidepressiva, Entspannungsverfahren
  • Ernährung: vorwiegend pflanzlich basiert, insbesondere viel Gemüse, wenig Fleisch, wenig Alkohol
  • Ursachen: Auslöser noch weitgehend unbekannt, evtl. gestörte Schmerzverarbeitung, genetische Ursachen, veränderte Nervenfasern, seelische Traumata
  • Diagnostik: Ausschluss anderer Ursachen, Überprüfung spezieller Schmerzdruckpunkte, Schmerzfragebögen
  • Prognose: nicht heilbar, aber beherrschbar, hinterlässt keine bleibenden körperlichen Schäden.

Bandscheibenvorfall

Ein Bandscheibenvorfall (Diskusprolaps, Bandscheibenprolaps) tritt am häufigsten bei Menschen zwischen 30 und 50 Jahren auf. Oft verursacht er keine Beschwerden. 

Er kann aber auch starke Rückenschmerzen, Gefühlsstörungen und sogar Lähmungen auslösen – dann ist schnelles Handeln wichtig.

  • Mögliche Symptome: je nach Höhe und Ausmaß des Vorfalls z.B. Rückenschmerzen, die in ein Bein oder einen Arm ausstrahlen können, Empfindungsstörungen (Ameisenlaufen, Kribbeln, Taubheitsgefühle) oder Lähmungen im betreffenden Bein oder Arm, Störungen der Blasen- und Darmentleerung
  • Ursachen: meist alters- und belastungsbedingte Abnutzung, außerdem Bewegungsmangel und Übergewicht; seltener Verletzungen, angeborene Fehlstellungen der Wirbelsäule oder angeborene Bindegewebsschwäche
  • Untersuchungen: Körperliche und neurologische Untersuchung, Computertomografie (CT), Kernspintomografie (MRT), Elektromyografie (EMG), Elektroneurografie (ENG), Laboruntersuchungen
  • Behandlung: Konservative Maßnahmen (wie leichte bis mäßige Bewegung, Sport, Entspannungsübungen, Wärmeanwendungen, Medikamente), Operation
  • Prognose: Symptome verschwinden meist von allein oder mithilfe von konservativer Therapie; Operation nicht immer erfolgreich, außerdem Komplikationen und Rückfälle möglich.

Rheuma

Rheuma gilt als Volkskrankheit. 

Doch eigentlich ist Rheuma keine eigenständige Erkrankung. 

Viele meinen mit der Bezeichnung die Krankheit "Rheumatoide Arthritis", aber diese Gleichsetzung ist genau genommen falsch. 

Denn unter dem Begriff Rheuma sammeln sich viele verschiedene Erkrankungen.

Aufgrund der vielen Ausprägungen, die Rheuma haben kann, sprechen Ärzte oft vom sogenannten "Rheumatischen Formenkreis". 

Hier erfahren Sie, welche Erkrankungen zu Rheuma gehören, woran man Rheuma erkennt und welche Behandlungen es gibt.

Durch den Angriff der Abwehrzellen entzünden sich bei diesen Krankheiten vornehmlich die Gelenke. 

Sie schmerzen stark, sind oft geschwollen, warm und rot. 

Doch auch innere Organe können betroffen sein.

Zu den autoimmunen Gelenkerkrankungen gehören:

  • Rheumatoide Arthritis (Chronische Polyarthritis)
  • Spondylarthritiden
    • Spondylitis ankylosans (Morbus Bechterew)
    • Psoriasis-Arthritis
    • Reaktive Arthritis (früher Morbus Reiter)
    • Enteropathische Arthritis (begleitend bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa)
    • Undifferenzierte Spondyloarthritis
  • Juvenile idiopathische Arthritis
  • Oligoarthritis (2.-4. Lebensjahr, häufigste Form)
  • Morbus Still (Systemische Arthritis, 2.-4. Lebensjahr)
  • Polyarthritis (seronegativ: 6.-7. Lebensjahr, seropositiv: 9.-12. Lebensjahr)
  • Juvenile Psoriasis-Arthritis (7.-10. Lebensjahr)
  • Enthesitis-assoziierte Arthritis (Gelenkentzündungen mit Sehnenreizungen, 9.-12. Lebensjahr)
  • Undifferenzierte Arthritis (passt sonst zu keiner der genannten Formen)

Morbus Bechterew

Morbus Bechterew ist eine besondere Form entzündlichen Rheumas.

Er äußert sich hauptsächlich in Rückenschmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule.

Im Verlauf können sich Verknöcherungen bilden, daher auch der medizinische Name Spondylitis ankylosans:

Er bedeutet "versteifende Wirbelsäulenerkrankung". 

Morbus Bechterew ist nicht heilbar und kann die Beweglichkeit der Betroffenen einschränken.

  • Definition: M. Bechterew ist eine Form entzündlichen Rheumas, die besonders Knochen und Gelenke befällt.
  • Ursachen: bisher nicht geklärt, vermutet werden genetische Gründe und eine Fehlfunktion des Immunsystems.
  • Symptome: hauptsächlich tiefsitzende Rückenschmerzen, nächtliche Schmerzen, morgendliche Steifigkeit.
  • Diagnostik: Arzt-Patient-Gespräch (Anamnese), klinische Tests zur Überprüfung der Beweglichkeit, ggf. Blutuntersuchung und bildgebende Verfahren.
  • Behandlung: Bewegung, Medikamente, Physiotherapie, eventuell operativer Eingriff.
  • Prognose: Morbus Bechterew ist nicht heilbar, aber gut behandelbar; so lässt sich der Verlauf positiv beeinflussen.

Morbus Bechterew (M. Bechterew) gehört zur Gruppe der sogenannte Spondyloarthritiden. 

Das sind Erkrankungen des Achsenskeletts (Schädel, Wirbelsäule und Brustkorb). 

Morbus Bechterew betrifft besonders die Wirbelsäule und deren Verbindung zum Becken, wo sich Entzündungen bilden. 

Diese können Knochengewebe zerstören. 

Außerdem können die Entzündungen bewirken, dass sich Knochenanhängsel in Form von Faserknorpeln bilden, welche die Gelenkränder ersetzen. 

Das kann, muss aber nicht immer, dazu führen, dass die vielen kleinen Gelenke und Bänder der Wirbelsäule und des Beckens verknöchern. 

Für die Betroffenen ist das schmerzhaft und schränkt ihre Beweglichkeit drastisch ein.

Abgrenzung zu Morbus Forrestier

Morbus Bechterew darf nicht mit dem weniger dramatischen Morbus Forrestier (Spondylitis hyperostotica) verwechselt werden. 

Zu den Symptomen dieser Erkrankung zählen zwar auch eine zunehmende Versteifung und Schmerzen. Allerdings handelt es sicher hierbei nur um eine reine Verknöcherung der Wirbelsäule, die ohne Entzündungsreaktionen entsteht. 

Die Folgen sind in der Regel wesentlich harmloser.

Morbus Reiter
Morbus Reiter ist eine entzündliche Erkrankung der Gelenke.

Die Bindehaut am Auge und die Harnröhre sind ebenfalls betroffen. 

Morbus Reiter entwickelt sich als Folge eines bakteriellen Infektes.

Die Krankheit heilt in vielen Fällen von selbst aus. 

Bei einigen Betroffenen bleibt sie aber Jahre- oder Jahrzehntelang bestehen.

Morbus Reiter (Reiter-Syndrom, Reiter-Krankheit) ist eine spezielle Form einer „reaktiven Arthritis“. 

Eine reaktive Arthritis ist eine entzündliche Erkrankung der Gelenke, die sich nach einem bakteriellen Infekt („reaktiv“) entwickelt.

Beim Morbus Reiter sind neben den Gelenken auch die Harnröhre, die Bindehäute der Augen und teilweise auch die Haut betroffen.

Ein bis vier Prozent der Menschen, die an einem Magen-Darm-Infekt oder an einem Infekt der Harnwege erkranken, entwickeln daraufhin einen Morbus Reiter.

Nach der Bekämpfung des bakteriellen Infektes reagiert das Immunsystem fälschlicherweise weiter mit den übrig gebliebenen Eiweißen der getöteten Bakterien. 

Immunzellen gehen mit den Eiweißen Verbindungen ein und rufen an verschiedenen Orten im Körper Entzündungen hervor. 

Die Entzündungen treten meistens nur vorübergehend auf. 

Manchmal entwickelt sich aber eine chronische Erkrankung, die neben den Gelenken auch die Wirbelsäule befällt.

Menschen jeden Alters können an Morbus Reiter erkranken. 

Weißhäutige Männer zwischen 20 bis 40 Jahren sind allerdings am häufigsten betroffen. 

In den westlichen Ländern liegt die Zahl der Neuerkrankungen etwas über dem weltweiten Durchschnitt von etwa drei Personen pro 100.000.

Polymyositis

Die Polymyositis ist eine seltene entzündliche Muskelerkrankung.

Sie ähnelt der Dermatomyositis, verursacht im Unterschied zu dieser aber keine Hautsymptome. 

Die Symptome an der Muskulatur umfassen dagegen das gleiche Spektrum, Muskelschwäche und -schmerzen stehen also im Vordergrund.

Wenn man den Begriff „Polymyositis“ vom Griechischen ins Deutsche übersetzt, wird klar, was die Erkrankung bewirkt, nämlich eine Entzündung („-itis“) vieler („poly“) Muskeln („myos“). 

Sie wird zu den rheumatischen Erkrankungen gezählt und gilt als Autoimmunerkrankung, beruht also auf einer Fehlreaktion des Immunsystems.

Die Polymyositis ist der Dermatomyositis sehr ähnlich, betrifft im Unterschied zu dieser aber nur die Muskulatur und nicht zusätzlich auch noch die Haut. 

Sowohl Polymyositis als auch Dermatomyositis sind oft mit weiteren Erkrankungen assoziiert, etwa mit anderen Autoimmunerkrankungen, Virusinfektionen oder Krebs.

Ein bösartiger Tumor (Malignom) tritt bei Polymyositis-Patienten allerdings seltener auf als bei Dermatomyositis-Betroffenen : So werden bei Patienten mit einer Polymyositis im relativen Vergleich mit der Normalbevölkerung etwa doppelt so oft Malignome festgestellt. 

Bei der Dermatomyositis ist das Risiko dagegen viermal so hoch.

Die ersten Symptome einer Polymyositis sind wie bei der Dermatomyositis oft relativ unspezifisch und umfassen zum Beispiel Abgeschlagenheit und ein allgemeines Schwächegefühl. 

Auch Fieber ist möglich. 

Da solcherlei Symptome auch bei vielen anderen Erkrankungen auftreten können, angefangen bei einer gewöhnlichen Erkältung, lassen sie zunächst nicht an eine Polymyositis denken.

Charakteristisch ist dagegen eine in Wochen bis Monate fortschreitende, symmetrische Muskelschwäche, vor allem im Bereich von Becken, Oberschenkeln, Schultern und Oberarmen.

Muskelschmerzen treten ebenfalls auf, allerdings seltener als bei der Dermatomyositis. 

Ungefähr ein Viertel bis die Hälfte aller Polymyositis-Patienten berichtet zusätzlich über Gelenkschmerzen.

Systemischer Lupus erythematodes

Systemischer Lupus erythematodes (SLE) ist eine Form der chronisch-entzündlichen Autoimmunerkrankung Lupus erythematodes.

Während andere Lupus-Formen mehr oder weniger nur die Haut betreffen, zieht systemischer Lupus erythematodes auch innere Organe in Mitleidenschaft.

Die Erkrankung verläuft in Schüben und meist chronisch. 

Systemische Lupus erythematodes gehört zur Gruppe der entzündlich-rheumatischen Erkrankungen, genauer gesagt zu den Bindegewebserkrankungen (Kollagenosen). 

Die Diagnose „systemischer Lupus erythematodes“ kann schwierig sein, weil die Krankheit oft schleichend beginnt. 

Außerdem sind die Symptome so vielfältig und oft unspezifisch, dass sie auch auf andere Erkrankungen hinweisen können.

Erschwerend kommt hinzu, dass es neben der „reinen“ Lupus-Erkrankung auch Mischformen mit anderen rheumatischen Erkrankungen gibt.

Besteht der Verdacht „systemischer Lupus erythematodes“ sollten sich Patienten von einem Spezialisten, also einem Rheumatologen oder Kinderrheumatologen untersuchen lassen. 

Wegen der vielfältigen Symptome ist eine Zusammenarbeit mit anderen Fachärzten sinnvoll, zum Beispiel mit dem Hautarzt, einem Herz- und Nierenspezialist oder Gynäkologen. 

Die umfangreichen Untersuchungen, die für die Diagnose „systemischer Lupus erythematodes“ notwendig sind, können auch stationär im Krankenhaus durchgeführt werden (zum Beispiel bei Kindern).

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